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Aktuelle Nachrichten / News

Erneuerung des Flensburger Punktesystems

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU)  möchte das Flensburger Punktesystem für Verkehrssünder in Zukunft transparenter gestalten. Für jedes Vergehen im Straßenverkehr, für das bis jetzt drei Punkte gab, soll es weniger geben. So würde zu schnelles Fahren beispielsweise mit einem Punkt bestraft werden. Das Überfahren einer roten Ampel aber mit zwei Punkten. Gleichzeitig muss der Führerschein aber schon ab 8 Punkten abgegeben werden. Bis jetzt wurden Einträge nur gelöscht, wenn man zwei Jahre ohne Verkehrssünde blieb. Jetzt können Punkte abgebaut werden, auch wenn weiterhin Verkehrsstraftaten begangen werden. Das System soll somit für Verkehrsteilnehmer besser zu handhaben sein.
Dafür erntet Ramsauer unter anderem Kritik von Seiten der Fahrlehrervereinigung und der Polizeigewerkschaft. Eine Differenzierung der Strafen sei nach Ramsauers Konzept nicht mehr möglich. Verkehrssünden, die die Sicherheit mehr gefährden als andere, sollten auch härter bestraft werden. Zudem sei das Problem der Straftaten nicht durch eine komplette Umstellung des Systems gelöst. Gerade die Polizeigewerkschaft fordert mehr Personal, um verstärkt Kontrollen durchzuführen. Sie sehen das neue System als nicht förderlich für die Sicherheit an.

LKW-Fahrschüler verliert Anhänger

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Das ging noch einmal glimpflich  aus: Während einer Fahrschul-Stunde verlor ein LKW auf der Autobahn bei Regensburg seinen Anhänger. Mitten auf der Autobahn löste sich die Anhängerkupplung aus bisher noch ungeklärten Gründen. Zuerst fuhr ein nachfolgendes Polizeiauto in den Anhänger. Anschließend beschädigte der führerlose Anhänger auch noch ein Auto auf der Gegenfahrbahn. Verletzt wurde bei dieser Aktion niemand. Die Polizei untersucht derzeit, wie der Unfall passieren konnte. Allerdings wird ein technischer Defekt bisher ausgeschlossen. Wer einen LKW-Führerschein machen möchte, muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So muss man beispielsweise den Führerschein Klasse B nachweisen können. Außerdem darf ein Fahrschüler das Höchstalter von 50 Jahren nicht überschritten haben. Die Kosten richten sich je nach Anzahl der Fahrten und Fahrschule. Ein ungefährer Richtwert sind 3000 Euro. Je nach Fahrschule kann man den Führerschein für einen LKW auch in einem Intensivkurs absolvieren. Mit diesem Programm kann man den Führerschein in nur wenigen Wochen bekommen.

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Unfallstatistik 2011

| Der ADAC hat seine alljährliche Unfallstatistik für das vergangene Jahr 2011 veröffentlicht und hat dabei Positives wie auch Negatives zum Vorschein gebracht. Die gute Nachricht ist: Die Zahl der Personen, die durch Verkehrsunfälle ihr Leben lassen mussten, bleibt unter 4000. Das ist erst zum zweiten Mal seit der Einführung der Unfallstatistik im Jahr 1950 der Fall. Schlechter ist allerdings der Fakt, dass  trotzdem 3190 Menschen im Straßenverkehr starben. Insgesamt ist das ein Zuwachs von 7,2 Prozent. In Städten ist die Anzahl der Verkehrstoten geringer. So passieren die gefährlichsten Unfälle häufig auf Landstraßen. 


Ursache dafür könnte das gute Wetter Anfang 2011 sein. Das ließ viele Motorradliebhaber früher in die Saison starten als gewöhnlich. Natürlich ist das nicht der einzige Grund für eine erhöhte Anzahl von Verkehrstoten. Die Gesetze bezüglich Alkoholkonsum und anschließenden Autofahren sind strenger geworden. Trotzdem benutzen noch immer viele Personen ihr Fahrzeug und verursachen Unfälle, bei denen auch Unschuldige mit zu Schaden kommen. Allerdings ist aber auch die Geschwindigkeit ein Faktor, der nicht zu unterschätzen ist.


Viele Fahrer überschätzen ihre Fähigkeiten (Inhalte Führerschein) oder beziehen die äußeren Umstände nicht mit ein. Wetter- und damit auch Sichtverhältnisse oder kaputte Straßenbeläge werden ignoriert. Trotz Schnee oder starkem Regen fahren einige die erlaubte Höchstgeschwindigkeit oder übertreten diese sogar.  Oft wird damit einhergehend auch der Mindestabstand nicht eingehalten.
Gerade Fahranfänger sind immer noch die Hauptunfallverursacher. Das passiert trotz des Führerscheins mit 17, bei dem die jungen Erwachsenen ein Jahr mehr haben, um Erfahrungen gemeinsam mit ihren Eltern zu sammeln.


Die Zahl der Verkehrsopfer, über die Jahre hinweg betrachtet, ist gesunken. Doch ist die Steigung 2011 ein Zeichen dafür, dass noch etwas getan werden muss. Der ADAC, der Staat und die Fahrschulen sollten Konzepte zur Förderung der Verkehrssicherheit entwickeln. Ein Ansatz ist, Fahranfänger über die jetzige Ausbildung hinaus weiter zu begleiten. Man könnte sie zu einem Wiederholungskurs in ihrer Fahrschule verpflichten (Nachschulung ? freiwilliges Aufbauseminar), der einige Zeit nach Erwerb des Führerscheins stattfindet. Die Systeme in den Fahrzeugen zur Sicherheit könnten ebenso weiterentwickelt werden. Unfallschwerpunkte auf den Straßen könnten durch individuelle Maßnahmen des Staates ausgemerzt werden.

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EU-Führerschein ab 2012 beschlossen

| Noch wenige Tage bis Silvester. Noch wenige Tage bis der neue EU-Führerschein in Kraft tritt. Selten war eine neue Gesetzgebung so unspektakulär. Denn auch wenn mit dem Abfeuern der Raketen am letzten Tag des Jahres ein Gesetz gültig wird, dass seit 2003 verhandelt worden war, passiert gar nichts. Zwar gibt es fortan die offizielle Bezeichnung des EU-Führerscheins, jedoch haben die Mitgliedstaaten 26 Jahre Zeit, die Änderungen umzusetzen.

BildDer EU-Führerschein hat den Vorteil, dass man über die Grenzen hinweg Autofahren kann, ohne das es bei Verkehrskontrollen zu Problemen kommen muss. Die Begrifflichkeiten werden eindeutiger erklärt. Außerdem können Verkehrssünder aus Deutschland, denen der Führerschein entzogen wurde, nicht so einfach im Ausland einfach einen neuen Führerschein machen.

Eine weitere Änderung, die vor allem Deutschland betrifft, ist die Gültigkeit des Führerscheins. Bisher galt der deutsche Führerschein ein Leben lang, mit der neuen Regelung muss er spätestens alle 15 Jahre erneuert werden. Durch den einheitlichen Führerschein werden die zurzeit 110 verschiedenen existierenden Führerscheine vereinheitlicht.




Fahrschule mit Elektroauto in Deutschland

| Die ersten Prototypen von Autos und Bussen fahren bereits auf deutschen Straßen ohne Benzin: Elektroautos und Busse sind aktuelle Themen. Die Zukunft mit Elektroautos ist zur Gegenwart geworden, der Traum vom schadstofffreien Auto wird zur Praxis. Einige Städte starten Vorzeigeprojekte. So beispielsweise Osnabrück: Hier fährt nun ein batteriebetriebener Kleinbus im offiziellen Linienverkehr der Stadt.

Peugeot Deutschland hat dem Fahrlehrerverband nun ein Elektroauto zur Verfügung gestellt, damit auch die Nachwuchs-Fahrer sich von Anfang an, an die Elektroautos gewöhnen. Es gibt einen feinen Unterschied, der beim Fahren von Elektroautos zu beachten ist. Während ein Verbrennungsmotor erst mit höherer Drehzahl auch an Kraft zu nimmt, steht bei einem Elektroauto das gesamte Drehmoment bereits im Stand zur Verfügung. Das Fahrschulelektroauto lässt sich in nur sechs Stunden vollständig aufladen und verfügt über 67 PS.


Führerschein mit 17 - Ein Erfolgskonzept setzt sich Bundesweit durch!

| Niedersachsen hat es 2004 eingeführt, Bayern folgte 2005 und Brandenburg führte den Führerschein mit 17 im Jahr 2006 ein. Mittlerweile sind viele weitere Bundesländer gefolgt und die Probephase für dieses Projekt gilt als abgeschlossen. Daher hat sich der Bund Deutschland dieses Jahr einheitlich entschlossen, den Führerschein mit 17 im allgemeinen Gesetz zu verankern und Bundesweit einzuführen.

Bisher haben 380.000 Fahranfänger diese Probezeit genutzt, um erste Fahrpraxis mit einem über 30-jährigen Beifahrer, meistens eines der Elternteile zu sammeln.

Und tatsächlich: Die Unfallstatistik ist deutlich zurückgegangen. Die Fahrgruppe der 18 bis 25 Jährigen verzeichnet generell eine höhere Unfallstatistik, als die Fahrer ab 25 Jahren.

Die Hauptverursacher liegen dabei aber nicht bei den Fahrern, die bereits mit 17 Jahren ihren Führerschein gemacht haben. Denn die Auflagen, die an dieses Projekt geknüpft sind, fruchten: Ein halbes Jahr vor dem 17. Geburtstag darf man mit der Fahrausbildung beginnen. Nach Bestehen der Prüfung ist ein angemeldeter, über 30-jähriger Beifahrer Pflicht. Er muss mindestens über den Führerschein Klasse B verfügen.

Als 1905 die erste Fahrschule in Aschaffenburg eröffnet wurde, war es ebenfalls üblich, den Führerschein mit 17 zu machen. Allerdings nur für Männer. Heutzutage hat sich nicht nur die Gleichstellungangelegenheit entwickelt, sondern auch die Fahrzeuge.

Einige Fahrschulen locken ihre Kunden mit luxuriösen Fahrschulautos. So beispielsweise eine Fahrschule in München, bei der die Schüler in einem Porsche Carrera 911 lernen.


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