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Fahrschule in Sachsen

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Geschichte des Berufes Fahrlehrer

Die Grundidee der Fahrschule reicht mittlerweile über 100 Jahre zurück. 1904 wurde in Deutschland die erste Fahrschule gegründet. Damals waren alle Männer ab 17 Jahren zugelassen. Die hiesige Automobilindustrie förderte und unterstützte die Fahrschule, da man sich von solchen Institutionen einen ansteigenden Absatzmarkt ihrer Fahrzeuge erhoffte. Die Idee dieser Fahrschule wurde von der Bevölkerung angenommen, jedenfalls von denen, die sich das leisten konnten.

Auf einer Tafel werden in der Fahrschule die verschiedensten Sachverhalte dargestellt.

Nur sechs Jahre später gab es die erste staatliche Verordnung, wenn man ein Fahrzeug führen wollte. Allerdings waren die Vorraussetzungen für den Erwerb des Führerscheins mit den heutigen sehr verschieden. Beispielsweise durfte jeder einem das Fahren beibringen, der nachweislich Ahnung vom Führen eines Kraftfahrzeuges hatte. Im Prinzip war es also jedem Fahrzeugführer möglich, einem Anderen das Fahren beizubringen. Die eigentliche Fahrerlaubnis war meist allerdings mit etwas Schmiergeld zu erhalten.

Grundlegend hat sich erst 1921 etwas geändert, denn ab diesem Zeitpunkt sprach man erstmals von Fahrschule und Fahrlehrer. Die Fahrlehrer mussten einen Zusammenhang zum Automobil nachweisen. Wer Besitzer einer Fahrzeugmanufaktur war, der konnte sich ebenfalls als Fahrlehrer eintragen lassen. Dieses Mindestmaß an Anforderungen hatte eine Gültigkeit bis in das Jahr 1969. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Fahrlehrer zum anerkannten Ausbildungsberuf.

Die Ausbildung beinhaltete ab diesem Zeitpunkt mehr, als nur etwas technisches Verständnis. Viel mehr hatten die Fahrschulen nun die Aufgabe, den ständig wachsenden Verkehr auf deutschen Straßen, mit einer gezielten Ausbildung zu harmonisieren. Die Schüler lernten wie heute alles Wichtige zu Verkehrsregeln, Fahrzeugtechnik und Rettungsmaßnahmen. Auch gezielte Fahrstunden sollten den Umgang mit Fahrzeug sicher gestalten.

Einige Jahre vorher, bzw. in der Vorkriegszeit, war das Verkehrsaufkommen so gering, dass sich wenige kritische Situationen auf den Straßen ergaben. Erst mit dem Wirtschaftswunder und dem VW Käfer wurde es voll auf den Straßen. Dies war auch der Beginn der florierenden Zeiten der Fahrschulen in Deutschland, denn jeder 18-jährige der sich den Führerschein leisten konnte, wollte ihn machen.